Mediterrane Deko: welche Poster passen dazu?

Salon méditerranéen : canapé écru contre un mur de chaux doré par le soleil, olivier dans une jarre de terre cuite.

Seit dem Frühjahr ist das der Stil, nach dem am häufigsten gefragt wird: Olivenbäume, warme Steinmauern, Zitronen. Das Mittelmeer hat den skandinavischen Look an den Wänden abgelöst, und das aus gutem Grund, es wärmt einen Raum, statt ihn auszuräumen.

Hier steht, was diese Bilder gemeinsam haben, welche bei unseren Kunden am häufigsten wiederkommen, und wie man sie aufhängt, ohne bei der Postkarte zu landen.

Warum sich dieser Stil überall durchsetzt

Das Mittelmeer hat zehn Jahre gebraucht, um zurückzukommen. Der skandinavische Stil hatte Weiß, helles Holz und Leere durchgesetzt; irgendwann hat man gemerkt, dass ein vollständig ausgeräumtes Zuhause anstrengend zu bewohnen ist und dass die Wärme fehlte. Der Süden gibt sie, ohne etwas schwer zu machen: es sind dieselben natürlichen Materialien, nur golden statt grau.

Das Bild, das bei unseren Kunden am häufigsten wiederkommt, ist ein steinerner Bogen mit Blick aufs Meer. Das ist logisch: er bringt ein zusätzliches Fenster in einen Raum, der nur eines hat.

Das Gemeinsame dieser Bilder ist nicht das Motiv, es ist das Licht. Alle sind am späten Nachmittag fotografiert oder gemalt, wenn die Sonne flach steht und der Stein golden wird. Genau das macht sie alltagstauglich: ein mediterranes Poster wärmt einen Raum auch dann, wenn es draußen regnet.

Die Olivenbäume, und warum sie so gut funktionieren

Wenn man sich nur ein Motiv merken will, dann dieses. Der Olivenbaum vereint drei Dinge, die selten zusammenkommen: ein Graugrün, das zu fast allem passt, eine unregelmäßige Form, die die Strenge einer Wand bricht, und ein Motiv, das niemand prätentiös findet. Es ist das Poster, das man ohne Risiko verschenkt.

Wenn Sie nur eines nehmen, nehmen Sie es groß: der Olivenbaum verträgt 70x100 besser als die meisten Motive, weil sein Laub das Bild füllt, ohne es zu überladen. Ausführlich steht das in welche Postergröße über einem Sofa.

Stein und Schatten

Die zweite Familie ist die Architektur: ein Bogen, eine Tür, Arkaden. Diese Bilder tun etwas, das keine Landschaftsaufnahme kann, sie öffnen eine Wand. Im Eingang oder im Flur aufgehängt, wirkt ein Bogen, als läge ein Raum dahinter.

Eine einzige Regel dazu: hängen Sie sie nicht gegenüber einer echten Tür auf. Zwei Öffnungen, die sich ansehen, und das Auge weiß nicht mehr, welche die richtige ist.

Die Zitrusfrüchte, für die Farbe

Gelb ist die Farbe, die am schwersten unterzubringen ist, und genau deshalb funktioniert sie hier: auf einer beigen oder gebrochen weißen Wand ist eine Zitrone der einzige Punkt, der den Blick wirklich hält. Das ist eher ein Beistück als ein Hauptbild.

In der Küche hält sich dieses Motiv am besten: kleines Format, klare Farbe, und es macht nichts anderem Konkurrenz.

Die Wandfarben, die dazu passen

Die mediterrane Palette ist warm, sie braucht also eine Wand, die sie nicht nachahmt. Drei Fälle, und eine einzige Falle.

  • Weiße oder beige Wand : der einfachste Fall, alles hält. Die Terrakotta der Poster wird eine Spur kräftiger und gibt dem Raum ihre Farbe.
  • Salbeigrüne Wand : der beste Zusammenklang, und der am wenigsten naheliegende. Das Grün der Olivenbäume antwortet der Wand, der Ocker tritt zurück, das Ganze beruhigt sich.
  • Dunkle Wand, blau oder petrol : dieselben Poster werden leuchtend. Den Kontrast macht die Wand, nicht das Bild.
  • Die Falle : die Terrakotta-Wand. Ein Poster aus warmem Stein verschwindet auf einer Wand derselben Familie. Dann geht man auf Blau, die Komplementärfarbe zum Ocker.

Ausführlich steht das in Wandfarbe, welches Poster passt dazu.

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Wie man sie miteinander kombiniert

Das ist die Familie, die sich am leichtesten zusammenstellen lässt, weil die Bilder ihr Licht schon teilen. Zwei Wege, und sie mischen sich nicht.

Das Trio aus demselben Motiv. Drei Olivenbäume, drei Bögen, drei Stillleben. Das ist die ruhigste Hängung, und die, die am ehesten nach einer gewollten Serie aussieht statt nach Ansammlung.

Das Trio aus verschiedenen Motiven, gleiche Palette. Ein Bogen, ein Olivenbaum, Zitronen. Hier hält die Farbe das Ganze zusammen, und sie muss wirklich gemeinsam sein: wenn eines der drei einen kräftig blauen Himmel hat und die anderen nicht, fällt es heraus.

In beiden Fällen bleiben Sie bei einem Rahmenton. Helle Eiche passt zu dieser Palette am besten: sie verlängert Holz und Terrakotta, statt sie zu unterbrechen. Schwarz geht auch, macht das Ganze aber grafischer und weniger warm.

Wo man sie aufhängt

Das Wohnzimmer bleibt der naheliegende Raum, aber dort kommen sie nicht am besten zur Geltung. Im Schlafzimmer ist ein Olivenbaum über dem Bett das einzige Bild, das man beim Aufwachen nicht leid wird: kein Thema, keine Botschaft, nur Licht.

Im Eingang nehmen Sie einen Bogen oder eine Tür und hängen sie an die Wand, die man beim Ankommen sieht. Das ist der einzige Ort, an dem ein Bild, das eine Wand öffnet, wirklich wirkt.

Die ganze Auswahl ist hier: Mittelmeer und Provence.

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